Der Darm als zentraler Wirkort.
Shownotes
Metformin neu gedacht.
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00:00:00: Metformin neu gedacht.
00:00:02: Der Darm als zentraler Wirkort.
00:00:06: Die Arbeit legt nahe das nicht nur die Leber, sondern vor allem dass intestinale Epithel ein wichtiger Ort der Glucose-Regulation ist.
00:00:15: Damit wird ein bisheriges Standardmodell ergänzt und in wichtigen Punkten neu eingeordnet.
00:00:21: Intestinale Komplex I Hemmung.
00:00:24: Die Autorinnen zeigen, dass Metformin im Darmepithel die mitochondriale Komplex-I Funktion hemmt.
00:00:31: Als Hinweis dient unter anderem Zitrolin, dessen Konzentration unter Metformine abfällt.
00:00:37: Da Zitrolin fast ausschließlich im Dünndarm gebildet wird, spricht dies für einen direkten Effekt auf den intestinalen Energiestoffwechsel –.
00:00:45: in einem NDI I Mausmodell das gegenüber Komplex i Hemmung resistent ist Blieben typische Metforminsignaturen wie erhöhte FDG-Aufnahme, Laktatbildung und GDF-Vzehn Anstieg weitgehend aus.
00:01:01: Auch die Verbesserung der Glukose-Toleranz war in diesen Tieren abgeschwächt.
00:01:06: Die Daten stützen damit die Vorstellung, dass der Darm unter Metformin als metabolische Glukosesenke wirkt.
00:01:15: Glukos wird im intestinalen Gewebe offenbar vermehrt aufgenommen statt dass die Wirkung nur über eine Hemmung der hepatischen Gluconeogenese erklärt werden muss.
00:01:26: Das klassische Lebermodell wird dadurch relativiert.
00:01:29: Bemerkenswert ist zudem, das auch Feenformin und Berberin mechanistisch in dieselbe Richtung weisen.
00:01:36: Die Studie verknüpft damit mehrere bislang getrennte Beobachtungen zu einem konsistenten Gesamtbild.
00:01:43: Für die Forschung eröffnet das neue Perspektiven auf die Pharmakologie von Metformin und auf mögliche klinische Konsequenzen eines vorwiegend intestinalen Wirkprinzips.
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